Zitat der Woche

"Deshalb sage ich, dass es hier spukt - mein Laden ist voll von den Geistern der Bücher, die ich nicht gelesen habe. Armen ruhelosen Geistern, die immer um mich herum sind. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Geist eines Buches zu bannen - man muss es lesen."

(Christopher Morley)

Mittwoch, 21. November 2012

Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet


Zwei Bücher, auf die ich eine ganze Weile gewartet habe.
Zwei "zweite Teile", die man eigentlich sofort nach dem ersten Teil lesen will.
Zwei Teile, die ich sogar besser fand als die ersten Teile.
Und doch zwei ganz unterschiedliche Fortsetzungen.

Saving Phoenix von Joss Stirling.
Der zweite Teil zu Finding Sky.
Aber eine ganz andere Geschichte, denn diesmal geht es um einen neuen der sieben Brüder, der auf seine ganz eigene Art und Weise seinen Seelenspiegel findet.
Im Vergleich zu Sky im ersten Teil, die keine Ahnung von dem Leben als Savant hatte, hier nun Phoenix, die sehr wohl Bescheid weiß, durch unglückliche Umstände allerdings in einer ganz üblen Bande gelandet ist. 
Sie muss gerettet werden und das passiert auch, mit ganz viel Spannung und mehr Action als im ersten Teil.
Phoenix als Person ist mir super sympatisch  gewesen, ein kleiner Sturkopf, der immer seinen Willen durchsetzen will und sehr sehr wenig von sich selbst hält. 
Passt irgendwie zu mir.

"Es tut..."
"Ich will's gar nicht hörn. Jedes Mal, wenn du den Mund aufmachst, sagst du irgendwas Dummes, das mich wütend macht, darum werde ich dich einfach am Reden hindern." 
Seine Lippen trafen auf meine in einem heißen, schmerzvollen Kuss, der nach Wut und Verzweiflung schmeckte. Feuerwerkskörper explodierten hinter meinen geschlossenen Augen, Funkenstöße in meiner Magengrube.

                                                                                                                                                                  

Hades von Alexandra Adornetto.
Der zweite Teil zu Halo.
Es knüpft direkt ans Ende des ersten Teils an, naja mit ein bisschen Erholpause für die Protagonisten, damit sie ihre erkämpfte Ruhe und Liebe genießen können.
Dass Bethany sehr naiv ist, fand ich im ersten Teil noch ein wenig zu übertrieben, in den zweiten Teil passt es jedoch viel besser rein. Außerdem besteht eine räumliche Trennung zwischen ihr und ihrem Geliebten, sodass sie sich nicht mehr auf ganz so unerträgliche Art und Weise anschmachten. 
Das Vermissen und Besuchen über außerkörperliche Reisen von Bethany wirkt hier einfach nur romantisch und schön.
Und, ganz wichtig, es wird der Punkt erfüllt, der mich im ersten Teil am meisten gestört hat:
Jake, der "Böse", war im ersten Teil sehr offensichtlich der Bad Boy, ganz ohne Charme oder Anziehung, dieses hin und her gerissen sein zwischen "Gut" und "Böse" (verkörpert von den zwei Männern natürlich) fehlt einfach. (Ich sage nur Damon aus Vampire Diaries!!!)
Im zweiten Teil wird er erstens viel charmanter und zweitens bekommt man sogar ein wenig Mitleid, findet ihn viel anziehender. So ist das richtig!
"L'amour est comme un sablier avec le coeur remplir le vide du cerveau."


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