Zitat der Woche

"Deshalb sage ich, dass es hier spukt - mein Laden ist voll von den Geistern der Bücher, die ich nicht gelesen habe. Armen ruhelosen Geistern, die immer um mich herum sind. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Geist eines Buches zu bannen - man muss es lesen."

(Christopher Morley)

Freitag, 7. Dezember 2012

Azriel

Und ein weiterer Post zum Betalesen.

Dieses Mal widme ich mich einem bestimmten Charakter, aus der Geschichte, die mich so sehr staunen lässt.
Es geht um Azriel, den Dämonen.
Auch wenn ich bisher erst 10 Kapitel der Geschichte kenne, bin ich sehr beeindruckt von ihm.
Wie man auf meinem Blog ja schon mitbekommen hat, hat mich noch nie ein Charakter so sehr fasziniert wie der des Damon Salvatore aus Vampire Diaries (Bücher und auch Serie, auch wenn beide sehr verschieden sind!!!).
Doch Azriel hat bisher durchaus das Zeug dazu, sich dem anzunähern. Auch wenn ich ihn bisher erst "oberflächlich" beschreiben kann.
Sein Aussehen, mit den strubbeligen, ganz hellen Haaren und den "gelben" Augen, sagte mir zuerst gar nicht zu, doch kann man ihn sich einfach so supergut vorstellen.
Da Anne mir erlaubt hat, ein paar Zitate aus den ersten Kapiteln zu verwenden, werde ich dies glatt tun, wobei ich sagen muss, dass das allerletzte - aus dem erst heute gelesenen zehnten Kapitel - einfach bisher am besten ist.

Er schob die Kapuze seines schwarzen Pullis vom Kopf und schüttelte die blonden, fast weißen Haare. Hinten hatte er sie, wie fast immer, zu einem Minizopf gebunden, vorn sahen sie eher so aus, als wäre er nur knapp einem Staubsauger entkommen. Und das war nicht wegen der Kapuze...er sah einfach immer so aus.
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"Du hast dich die letzten Tage nicht blicken lassen, also habe ich mir Sorgen gemacht und beschlossen, nach dir zu sehen." Er grinste und diesem ironischen Zug in seinen Mundwinkeln konnte man einfach nicht glauben.
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Auf einmal konnte ich direkt hinter mir Schritte hören und bevor ich auch nur im entferntesten Sinne reagieren konnte, wurde ich herum gewirbelt und gegen einen Baumstamm gedrückt.
„Hallo, hallo, wen haben wir denn da?“

Azriel lachte und diesmal klang es nicht sarkastisch. Dann lächelte er mich an. „Bist du sauer?“
Erst jetzt merkte ich, dass er mich immer noch festhielt, immer noch an den Baumstamm drückte.
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Obwohl er ein paar Zentimeter kleiner war als ich, ging auf einmal eine wahnsinnig bedrohliche Aura von ihm aus, vor der ich mich am liebsten weggeduckt hätte. Seine Augen wurden zu Schlitzen, die an ein gefährliches Raubtier erinnerten. „Wenn du sie eingesperrt hättest, hätte ich dich gesucht und dich auf die grausamste Art und Weise umgebracht, die du dir vorstellen kannst. Dann wäre ich in euer Gefängnis gewandert, hätte jedem den Kopf abgerissen, der sich mir in den Weg gestellt hätte und hätte sie wieder rausgeholt.“

Immer ironisch grinsend, selten ernst redend. Definitiv arrogant. Ein Arschloch-Typ eben. Aber einer mit gutem Herzen wie es aussieht.
Er könnte verschwinden, wann immer er wollte, müsste sich nicht in Gefahr begeben, doch aus irgendeinem Grund kommt er immer wieder zu Noé. Ich bin gespannt darauf, zu erfahren, was dahintersteckt, denn bei einem bin ich mir sicher: Nicht nur Freundschaft ist der Grund dafür. Ich würde fast wetten, dass sogar mehr als Liebe dahintersteckt, aber ich muss mich wohl noch ein wenig gedulden bis ich das erfahre.



Und nochmal ein Bild, weil ein Post ohne Bild doof ist.
Der Wald vor meiner Tür am 25.11.2012.

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